Die Ergebnisse des gemeinsamen FuE-Projektes zeigen, dass ein neuartiges Verfahren das chemische Vorspannen von Dünngläsern mit einem Ionenaustauschmedium möglicht ist. Die Glaseigenschaften sind mit denen klassischer Verfahren vergleichbar ohne jedoch die prozessbedingten Nachteile mitzubringen. Ein chemisches Vorspannen von Gläsern bis 70 µm wurde erfolgreich durchgeführt.
Ziel dieses gemeinsamen FuE-Projektes war es, ein neuartiges Verfahren zu entwickeln, welches das chemische Vorspannen ohne die bisherigen prozessbedingten Nachteile ermöglicht. Diesen soll mithilfe einer innovativen Tauchbeschichtung von Dünngläsern mit einem Ionenaustauschmedium begegnet werden. Ermöglicht wurde dies durch ein neuartiges, entwickeltes Beschichtungsmedium. Bei diesem innovativem, lösungsmittelfreiem Beschichtungsmedium kann die Viskosität gezielt eingestellt werden, wobei die für den Ionenaustausch notwendigen Anforderungen über einen breiten Viskositätsbereich erfüllt bleiben. Es wurde daher ein neues Verfahren entwickelt, bei dem das Beschichtungsmedium mittels Tauchbeschichtung auf Dünnglas aufgebracht werden kann, welches im Anschluss einen Ionenaustausch im Ofen ermöglicht.
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